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Elternkarenz

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Was ist Elternkarenz? Elternkarenz ist der Oberbegriff einer Reihe von Möglichkeiten für Eltern, wie sie die Zeit nach der Geburt eines Kindes gestalten können Die Karenz ist ein Zeitraum ohne Entgeltfortzahlung, die der Arbeitgeber im Anschluss an die Schutzfristen nacgh der Geburt gewährt werden muss. Die Karenz ist nicht von einer Bewilligung des Arbeitgebers abhängig, wenn die Meldefristen eingehalten werden. Der Gesetzgeber unterscheidet grundsätzlich zwischen der Karenz für Mütter nach dem Mutterschutzgesetz (MSchG) und der Karenz für Väter nach dem Väterkarenzgesetz (VKG). In den ersten zwei Jahren besteht nach der Geburt des Kindes ein Anspruch auf Vollkarenz. Sie beginnt nach der Schutzfrist und endet spätestens zum Ende des 2. Lebensjahres. Bis zu zweimal kann die Karenz zwischen den Eltern geregelt werden.

Was muss ich beachten? Die Meldepflichten und -fristen für die Elternkarenz müssen sie beachten.

Wie ist es mit einer Teilzeitstelle? In Östereich ist die Teilzeitbeschäftigung seit dem 01. Juli 2004 neu geregelt. Für Eltern, deren Kinder nach dem 30. Juni 2004 geboren wurden, haben ein Recht auf Änderung der Arbeitszeit. Für Kinder, die vor diesem Stichtag geboren wurden, gibt es Übergangs- und Sonderregelungen.

Wer bekommt was und in welcher Höhe?

Familienhilfe: Ein Elternteil kann nach nach der Geburt des Kindes beim zuständigen Finanzamt Familienhilfe beantragen. Den primären Anspruch hat die Mutter, auf den sie zugunsten des Vaters schriftlich verzichten kann. Die Auszahlung erfolgt alle zwei Monate im Voraus, die Höhe des Betrages ist vom Alter und der Anzahl der Kinder abhängig. Fünf Jahre rückwirkend kann der Antrag gestellt werden.

Kinderbetreuungsgeld: Dieses geld steht grundsätzlich jedem (bis auf Ausnahmen) zu, der Anspruch auf Familienbeihilfe hat.

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Tipps:

Eine Neuregelung des Kindergeldes soll dazu führen, dass jeder fünfte Vater in Österreich zu Hause beim Nachwuchs bleibt. Das einkommensabhängige Kindergeld soll bei 80% des letzten Nettobezuges liegen: mindestens 1000, maximal 2000 Euro im Monat. Man verspricht sich davon, dass mehr Väter in Karenz gehen. Wie das Beispiel von Deutschland zeigt, liegt der Väter-Anteil zwei Jahre nach Einführung des einkommensabhängigen Elterngeldes (maximla 1800 Euro im Monat) bereits bei 18 %.

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